Weltbild-Ausverkauf in 53 Filialen als Folge der Weltbild-Insolvenz?

Aktuelles Weltbild Insolvenz Angebot vom 12.5.2014 / Preisentwicklung

Weltbild-Insolvenz: Welche Filialen müssen schließen – und gibt es einen Weltbild Ausverkauf?

UPDATE Ein neuer Dreh bei der Weltbild-Insolvenz deutet sich an. Laut Medienberichten könnte es zu einer Rettung der Weltbid Verlagsgruppe durch die Investment-Firma Paragon kommen. Der Insolvenverwalter von Weltbild wolle sich allerdings erst im Laufe des Montags mit einer Stellungnahme äußern. Werden die 53 Filialen trotzdem, wie angekündigt, geschlossen?

Update vom 28.4.2014 Wie die Verlagsgruppe Weltbild in einer Pressemitteilung vom 28.4.2014 bekanntgegeben hat, sollen in den kommenden 12 Monaten ganze 53 von insgesamt 220 Weltbild Filialen geschlossen werden – 24 Filialen bereits im Juli 2014. Der weiteren 29 dann Ende 2014 und im Frühjahr 2015. Möglich also, dass es in den betroffenen Filialen zu einem Weltbild-Ausverkauf als Folge der Weltbild-Insolvenz kommen wird.

Sicher ist jedenfalls, welche 24 Filialen im Juli 2014 von der Schließung betroffen sein werden. Eine Liste mit den betroffenen Läden findet ihr unten im Artikel. Die weiteren Filialen, die Ende 2014 und im Frühjahr 2015 an der Reihe sind, werden laut Pressemitteilung zu einem anderen Zeit bekannt gegeben. Traurig auf jeden Fall: Von den Schließungen werden insgesamt 293 von ca. 1.300 Mitarbeitern betroffen sein.

Diese Weltbild-Filialen schließen im Juli 2014 laut Pressemitteilung

Die folgenden 24 Weltbild- und Jokers-Filialen müssen laut Pressemitteilung im Juli 2014 schließen:

  • Aachen, Aachen-Arkaden
  • Bayreuth
  • Berlin, Alexa
  • Bochum, Uni-Center
  • Dinslaken
  • Dresden, Elbepark
  • Düren
  • Hanau
  • Heidelberg, Hauptstraße 72 (Jokers)
  • Hilden
  • Ingolstadt
  • Kulmbach
  • Leipzig, Marktgalerie (Jokers)
  • Lübeck
  • Mainz, Große Bleiche (Jokers)
  • München, MIRA
  • Offenbach
  • Oldenburg, Lange Straße 51
  • Rostock, Kröpeliner Straße 86 (Jokers)
  • Stuttgart, Cannstatter Carré
  • Stuttgart, Schwaben-Galerie
  • Ulm
  • Weiterstadt, Loop 5
  • Worms

Weltbild-Ausverkauf aktuell nicht in Sicht – trotz Weltbild-Insolvenz

Update vom 26.3.2014 Da wollen wir aber mal hoffen, dass es nicht auch noch Hugendubel ernsthafter in den Strudel der Weltbild Insolvenz zieht. Denn wie die Süddeutsche online berichtet, ist das Aus für die prestigeträchtige Hugendubel-Filiale am Münchener Marienplatz (bekannt geworden als Deutschlands großes Buchkaufhaus mit den berühmten Leseinseln auf 2.000 Quadratmetern, eröffnet 1978) für das Frühjahr 2016 beschlossene Sache, und das ist natürlich nicht ohne.

Es bleibt abzuwarten, ob in der Buchhandelsbranche nun generell von einer Marktbereinigung zu reden sein wird, oder ob sich die gesamte Buchwirtschaft wieder fängt. Zuletzt mussten über 600 Weltbild-Mitarbeiter ihren Job verlieren, um die Gesundung der Kette voranzutreiben. Kein gutes Omen also für die weiteren Monate, doch ein genereller Weltbild-Ausverkauf scheint aktuell nicht in Sicht zu sein, vielmehr werden einzelne Weltbild-Fililalen wohl sukzessive schließen.

Weltbild-Insolvenz: Wie wahrscheinlich ein Weltbild-Ausverkauf für Outletfreunde wird

Update vom 21.3.2014 Nach der eigentlich guten Nachricht zum MFO Matratzen Outlet Räumungsverkauf (Filialen öffnen wieder, keine Insolvenz), wurden gestern in Augsburg neue Details zur Weltbild Insolvenz bekannt gegeben. So ist der »Stellenabbau« von 656 Mitarbeitern beschlossene Sache, wie der Bayerische Rundfunk berichtet: Diese müssten in eine Auffanggesellschaft wechseln und bekämen dort 12 Monate bis zu 90% des Nettolohns.

Allerdings müssen sich die betroffenen Mitarbeiter schnell entscheiden: Ende März 2014 läuft das Insolvenzgeld aus, eine wirkliche Wahlmöglichkeit besteht damit wohl nicht. Indes hätte eigentlich auch der Verkauf bereits bis Ende des Monats über die Bühne gehen müssen, doch Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz konnte die Frist zur Abgabe von Angeboten verlängern.

Nachdem laut Manager-Magazin-Bericht Bastei Lübbe sowie Thalia-Investor Advent als Interessenten abgesprungen seien, sei nun die Verlagsgruppe Holtzbrinck näher interessiert (bislang unkommentiert).

Ausverkauf in Sicht: Schließen die ersten Weltbild-Filialen?

Der Branchendienst Exciting Commerce sieht die Zeschlagung der Weltbild-Gruppe näher rücken und meint:

»Das Überleben der Handels- und Verlagsgruppe Weltbild wird zunehmend unwahrscheinlicher.«

Allerdings ist die Gewerkschaft Verdi zufrieden, wie aus dem Bericht des BR hervorgeht, und auch die Politik sei positiv gestimmt. Fest stehe bislang eigentlich nur die Trennung der Geschäfte von Hugendubel und Weltbild, auch in Karstadt-Warenhäusern. Unstrittig ist laut Börsenblatt ebenfalls, dass der operative Betrieb von Weltbild effizienter werden müsse – bei einem Verlust von 100 Mio. Euro im letzten Jahr eigentlich nicht überraschend. Dazu gehöre auch eine Verkleinerung des Filialnetzes – im Umkehrschluss also ein klares Bekenntnis, Weltbild-Filialen schließen zu müssen, doch auch Personaleinsparungen bzw. -kürzungen gehören dazu (daher die Auffanggesellschaft).

Weltbild Insolvenz-Verfahren im April 2014?

Im Börsenblatt heißt es ferner:

»Der Insolvenzverwalter wird die Eröffnung des Insolvenzverfahrens zum April beim Amtsgericht Augsburg beantragen. Der Verkauf über Katalog, Internet und Filialen geht aktuell wie auch im eröffneten Verfahren weiter.«

Unrealistisch, dass noch bis 31.3.2014 also eine Einigung getroffen wird, die den Betrieb langfristig sichert. Für einen Weltbild-Ausverkauf ist es aber ebenfalls noch zu früh.

Weltbild-Insolvenz: Wird es einen Weltbild Räumungsverkauf in den Filialen geben?

Update vom 28.2.2014 Eine neue Runde bei der insolventen Verlagsgruppe Weltbild GmbH wurde eingeläutet. Laut Informationen der WirtschaftsWoche stehen 100 Weltbild-Filialen auf dem Prüfstand. Ein wirklich trauriger Anlass, der hier zu einem möglichen Weltbild Ausverkauf in den betroffenen Filialen führen könnte.

Welche der 100 Weltbild-Filialen betroffen sind, steht allerdings noch nicht fest. In jedem Fall handelt es sich um knapp die Hälfte des gesamten Filialnetzes. Ein harter Schritt. Bei 60 Filialen sei die Schließung bereits absehbar. Weitere 40 stünden zur Disposition.

Erst kürzlich hatten sich Hugendubel und Welt dazu entschlossen, ihre Filialen aufzuteilen, wie die Tagesschau und das Börsenblatt übereinstimmend berichteten.

Weltbild-Insolvenz: Verlagsgruppe Weltbild GmbH beantragt Insolvenzverfahren

News vom 10.1.2014 Die Weltbild-Insolvenz ist wirklich keine schöne Nachricht zum Wochenende und geht gerade durch die Medien. Wie zum Beispiel die FAZ berichtet, hatten sich die Eigentümer nicht auf die weitere Finanzierung der (katholischen) Verlagsgruppe einigen können, weswegen der Antrag auf Insolvenz unvermeidlich wurde.

Eine wichtige Information lässt sich in jedem Fall aus der Pressemitteilung der Verlagsgruppe Weltbild GmbH entnehmen: Der Geschäftsbetrieb wird demnach fortgesetzt. Sehr ungerne würden wir auf weltbild.de verzichten wollen. Immer wieder gab es zum Beispiel in der Vergangenheit gute Tolino Shine Angebote, und auch bei unseren Tipps, wie man Bücher günstiger kaufen kann, ist Weltbild mit dabei. In jedem Fall werden bei der News Erinnerungen an den Max Bahr Ausverkauf wach, und man kann nur spekulieren, ob es auch zu einem Weltbild Ausverkauf kommen wird.

Weltbild-Insolvenzantrag: Wer ist betroffen?

Pressemitteilung nennt Details

Ein wichtiges Detail nennt die Pressemitteilung zum Schluss als Hinweis für Redaktionen: Demnach ist nur die Verlagsgruppe Weltbild GmbH in Augsburg betroffen, die zum Beispiel im Impressum von weltbild.de zu finden ist.

Von einer Krise (noch) nichts zu sehen: Trotz Weltbild Insolvenz geht der Verkauf im Online-Shop (hier: Weltbild Sale Angebote) weiter.

Nicht betroffen sind demnach aber alle Weltbild-Filialen plus die weiteren Gesellschaften in Österreich und in der Schweiz sowie bücher.de.

Welche Weltbild-Filialen schließen?
Sind Insolvenz-Angebote in Sicht?

Hier die Verlagsgruppe Weltbild GmbH Pressemitteilung im Wortlaut:

»Verlagsgruppe Weltbild GmbH stellt Insolvenzantrag – Geschäftsbetrieb wird fortgesetzt

– Umsatz- und Ergebnisverluste aus dem 1. Halbjahr (Juli-Dezember)
– Höherer Finanzierungsbedarf bis zur Erreichung der Sanierung über die nächsten drei Jahre als erwartet
– Finanzierung konnte in der notwendigen Zeit nicht dargestellt werden
– Antrag für die Weltbild GmbH auf Insolvenz unvermeidlich

Die Geschäftsführer haben heute beim Amtsgericht Augsburg die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens für die Verlagsgruppe Weltbild GmbH beantragt.
Ein wesentlicher Auslöser hierfür war der Umsatzrückgang des ersten Halbjahres des Geschäftsjahres 2013/14 (Juli-Dezember), obwohl der Dezember über Planniveau lag. Das auch für die nächsten drei Jahre erwartete geringere Umsatzniveau verdoppelt den Finanzierungsbedarf bis zur Sanierung.
Gestern hat sich entgegen der Erwartung der Geschäftsführung heraus gestellt, dass die notwendige Finanzierung nicht zur Verfügung stehen wird. Aus diesem Grunde und dem damit verbundenen Wegfall der Fortführungsprognose war zum Bedauern der Geschäftsführung eine unverzügliche Antragstellung unausweichlich.
Der Geschäftsbetrieb soll in Abstimmung mit dem vom Gericht bestellten vorläufigen Insolvenzverwalter, Herrn Wirtschaftsprüfer Arndt Geiwitz von Schneider Geiwitz & Partner fortgeführt werden.

(Ende)

Hinweis für Redaktionen

Der Insolvenzantrag betrifft ausschließlich die Verlagsgruppe Weltbild GmbH in Augsburg. Nicht betroffen sind insbesondere alle Filialen, sowie die Gesellschaften in Österreich und der Schweiz und bücher.de.«

  Weltbild Insolvenz Video



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Über Christian 2229 Artikel
... wühlt sich für sein Leben gern durch Online Outlet, Lagerverkauf & Designer Outlet. Er durchforstet auch noch den hinterletzten Mode-Sale, durchsiebt filigran B-Ware- & Gebraucht-Deals und gräbt für euch mit der großen Rabatt-Schaufel nach tiefliegenden eBay Angeboten.

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